ein letztes mal...

September 7, 2010 - Hamburg, Germany

 

Wir sind wieder da – wie traurig. Aber auch schön. Im Moment aber nur traurig. Reisen ist schön und es kann gerne immer so weiter gehen. Nein man, ich will noch nicht gehen.

Aber Paris war grandios. Brüssel war schön (also der Aufenthalt, nicht die Stadt) und ebenso Antwerpen. Wir haben Waffeln gegessen und Fritten. Wir haben Sophie aus Australien kennengelernt und noch viele Menschen mehr. Die letzten Tage waren wirklich toll. Merkwürdig an einigen Ecken aber an Spaß nicht zu verachten. Den neunzigjährigen Freund den wir in Antwerpen im Hypothalamus getroffen haben, oder die Engländer die im Irish Pub von zwei uralten Australierinnen abgeschleppt wurden. Tolle Geschichten für Bierselige Nächte und neugierige Freunde. Wir haben viel zu Erzählen und das werden wir auch tun. Um nicht zu vergessen was wir erlebt haben und um nicht loslassen zu müssen.

Vielleicht liegt es an der wahrscheinlich hundertsten Runde „I will remain“ von Matthew and the Atlas oder daran, dass ich mir grade schweren Herzens unsere Bilder angeguckt habe, aber ich hätte weiterreisen können. Nach Schweden mit dem Wohnmobil, Nach Irland zu unseren neuen Freunden, nach Australien neue Bekannte treffen. Aber wir sind wieder da und das neue Semester geht bald los, die Hausarbeit ruft und der Alltag hat uns wieder.

Ich will mich bedanken, für das fleißige Lesen und ich will hoffen das es euch zu mindest ein wenig Spaß gebracht hat und zu folgen. 3000 Kilometer sind wir gereist, sogar ein bisschen mehr. Wir haben ein neues zuhause im McDonalds in Verona Porta Nuova, kennen die untouristischen Ecken in Venedig, haben in einem Österreischen Dorf gelebt, wissen, dass man nicht am ersten Schild „Jugendherberge“ aussteigen sollte (gerade dann nicht wenn es den Berg hoch zeigt), können jetzt unseren Rucksack auch mit mega-Sonnenbrand auf dem Rücken tragen, haben auf Pariser Flohmärkten gebummelt und kennen Belgiens hübsche und hässliche Seite. Danke Lina und Ida für drei ganz wunderbare Wochen mit ein bisschen nörgeln und viel mehr Spaß. Nein man, ich will eben noch nicht gehen ...

Ich hoffe auf viele tolle Sommerurlaubsgeschichten und sage schmerzlich ein letztes Mal danke fürs lesen und allerliebst,

Anne

 


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