Ramadan in Mombasa

September 20, 2013 - Mombasa, Kenya

heyho erstmal, ja ich war schon lange nichtmehr online bzw. ich habe schon lange keinen Blogeintrag mehr geschrieben. Aber zur meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich einfach keine Zeit habe und auch nicht finde um zu schreiben:) aber jz habe ich es hinbekommen:):).

 

Wie ihr sicher auch in Deutschland mitbekommen habt,war ja vor etwa einem Monat Ramadan....bekommt man ja mit....aber hier ist es richtig heftig...Ich wohne ja in einer muslimischen Gastfamilie dass heisst ich habe mit ihnen gefastet, dachte mir dass muss ich mal ausprobieren. Und ich muss sagen, dass es gar nicht so schwer war, aufs Essen zu verzichten. Was ich als schlimm empfunden habe ist eher, dass ich nichtmal am Tag an den Strand gehen durfte bzw ins Wasser, weil waehrend der Fastenzeit der Mund richtig trocken sein muss und beim Schwimmen kann ja auch Wasser in den Mund gelangen. Genausowenig darf man die Zaehne putzen, wenn die Fastenzeit morgens wieder beginnt, bin dann 20 Minuten frueher ausfgestanden, wie sonst, um vor meiner Arbeit noch die Zaehne putzen zu koennen. Waehrend der Fastenzeit war das ganze Leben in Mombasa bzw. Old Town da wo ich in einer Gastfamilie lebe total anders. Wenn ich normalerweise um vier Uhr Feierabend mache und dann versuche ein Matatu in die Stadt zu bekommen, kann es sein, dass ich 30 Minuten warten muss, waehrend Ramadan sah die ganze sache mit dem Matatu ganz anders aus. Denn es waren viel weniger Menschen auf der Strasse, das Leben begann erst abends um etwa zehn Uhr. Am Tag sah die Strasse in Old Town wie ausgestorben aus, klingt krass aber wenn man weiss wieviele Menschen sonst auf der Strasse sind und dann richtig wenige, dann ist es schon ein heftiger Unterschied. Normalerweise kann man von morgens bis abends Essen auf der Strasse kaufen.  Zum Beispiel Chapati and Beans, Viazi und vieles mehr, kurz gesagt alles:). Doch waehrend Ramadan war dass auch nicht mehr moeglich, erst abends ab 18:28, wenn es hiess die Fastenzeit ist zu fuer heute zu Ende. Und dann gab es erstmal richtig gutes Essen, was nicht heisst dass es sonst nicht gut ist, aber eher meistens das selbe und billigste. Aber waehrend Ramadan gabe es Pilau, was nicht gerade billig zu machen ist,weil Reis teuer ist und das viele Gemuese was dort rein kommt auch. Und es gab einfach so viel anderes Essen als man es sonst so gewoehnt ist. Aber wenn man den ganzen Tag nicht isst oder trinkt dann packt man am Abend nicht so viel, aber man isst ja auch nochmal bevor am Morgen die Fastenzeit wieder beginnt, aber ich wollte morgens nicht aufstehen um mich dann wieder schlafen zu legen, weshalb ich es bei einer Mahlzeit am Abend belassen habe. Nach einem guten essen und einem gut vollen Magen, ging es dann raus auf die Strasse, wo gegen neun Uhr das Leben begann, es waren richtig viele Menschen auf der Strasse, hier und da war Musik zu hoeren. Die kleinen shops wo man Kleidung kaufen kann, die normalerweise um sechs Uhr abends schliessen, die hatten bis morgens um 01:00 geoeffnet, so wie der shop meiner Gastmutter. Waehrend Ramadan durfte ich auch unter der Woche bis um 00 Uhr draussen sein, weil meine Gastmutter ja noch im Laden gearbeitet hat und mein Gastvater um 23:20 seinen letzten Prayer hatte. Wenn man mal bedenkt, wie wenig man waehrend dem Ramadan schlaeft. Mein kleinster und juengster Gastbruder ist 5 Jahre alt und war immer bis um 01:00 Uhr mit meiner Gastmutter im Laden und er musste auch um 6 uhr am Morgen wieder aufstehen, aber iwie ging das alles klar...Aber mir fehlt hier schon mein schlaf, wenn man direkt neben einer Moschee wohnt, dann ist auch am Wochenende die Nacht schon um 5 Uhr vorbei, denn dann wird zum Gebet gerufen und der Tag  beginnt.

Wir Frauen mussten eine Woche vorfasten, weil wenn wir unsere Tage haben, dann sind wir im Islam unrein und duerfen nicht Fasten, weshalb wir diese Tage vorfasten mussten, denn es muessen ja 30 Tage sein, die gefastet werden. Genauso wenig darf man fasten, wenn man krank ist oder alt.Wenn man es nicht schafft zu fasten, obwohl diese Ausnahmepunkte nicht eingetreten sind, dann muss er an arme Menschen Essen und nhrungsmittel geben. Meine Gatsfamilie hat zum beisoiel zweimal einen richtig grossen Sack mit Reis und Mehl, Brot bekommen, weil es jemand nicht durchgezogen hat. Den Menschen, die auf der Strasse leben, denen ging es auch Essenstechnisch nicht schlecht,w eil die Menschen abends Essen an die Armen verteilt haben. War eine echt coole Erfahrung:).


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