Hallo liebe Leute,
ja inzwischen ist die Sydneyaera fuer mich auch schon wieder zu Ende. Nachdem Wiebke, Alda, Therrie und ich aus unserem heissgeliebten "Evas Backpackers" ausgezogen waren (aus Kostengruenden, es war echt sauteuer) bezogen wir unsere neue Heimat weiter im Norden Sydneys. Ich hatte nur fuer zwei Naechte gebucht (zumal ich eigentlich auch schon zwei Tage frueher aus Sydney verschwunden sein wollte, aber keinen Sitz mehr im Zug bekommen hatte. Leider war ich dafuer so bloed mich als Alternative fuer einen Flug nach Melbourne zu entscheiden, was sich spaeter noch als absolute Fehlentscheidung herausstellen solte, aber davon mehr), die Maedels und Therrie aber fuer ene ganze Woche, da Therrie noch auf seinen Pass wartet und Wiebke & alda eigentlich geplant hatten in Sydney nach einem Job zu suchen. Na ja das Hostel war natuerlch nicht ganz so der Hammer, aber dafuer wesentlich guenstiger. Ausserdem war auch Andy, ein Englaender, den die Maedels bei der Arbeit in Queensland kennengelernt hatten in dem Hostel, der sehr nett war, sodass wir zu einem 5er-Gespann wurden. Leider hatten wir alle unsere Betten in verschiedenen Dorms (ausser andy und ich waren in einem), was besonders fuer Therrie sehr hart war, da die Parties in seinem kifferzimmer selten vor 3 am Uhr endeten. Nichtsdestotrotz waren die Tage noch ganz schoen, zumal auch gerade das Sydenyfestival startete und der erste Samstag frei war, sodass wir uns einige Konzerte angucken konnten. Aber dann war es auch schon bald Montagabned und fuer mich hiess es Abschied nehmen. Da ich am nachsten Morgen um 6 einen Flug nach Melbourne haben sollte, musste ich mich also Abends um 11 mit dem Zug Richtun Flughafen aufmachen (die ersten Busse und Bahnen morgens fuhren erst um 5, also zu spaet fuers einchecken). Der erste Schock kam fuer mich am Fahrkartenautomaten, als ich sah, dass ich fuer die 9minuetige Zugfahrt 14 Dollar bezahlen soll (normaler Preis fuer eine Strecke glecher Laenge vllt. 3 Dollar). Nun ja aber es war nun mal der einzige Weg zum Flughafen zu kommen. Also biss ich in den sauren Apfel und fuhr zum Domesticairport. Dort angekommen wunderte ich mich schon, dass der Flughafen we ausgestorben war. Doch dann kam auch schon der Nghtmanager und offenbarte mir, dass man nun den Flughafen bis zum naechsten Morgen um 4 schliessen wuerde, aber es gaebe einen Nachtaufenthaltsraum im international Airport. Ich koennte den Zug dahin nehmen (gottseidank fuhr noch genau einer dahin). Ich also zum international gefahren und mir es dort gemuetlich gemacht. Gerde hatte ich mich mit dem Gedanken angefreundet hier die Nacht zu verbringen, als der Nightmanager vom international Airport kam und mente, man wuerde nun auch diesen Bereich schlessen, es gaebe eine "Uebernachtungszone". Diese Uebernachtungszone stellte sich dann als ein kleiner Aufenthaltsraum, vollgestopft mit Leuten heraus. Wir wurden nach Paessen kontroliert, damit sich keine unbefugten hier aufhielten, was auch zu einigen Auseinanderzetzungen zwischen Sccurity und Gaesten fuehrte. Da auch staendig die Reinigungsfahrzeuge versuchten sich zwischen uns einen Weg zu Bahnen war an schlaf nicht zu denken. Am naechsten Morgen wollte ich dann, wie mir der Nachtmanager vom domesticairport empfohlen hatte den Zug zurueck zum international nehmen. Ich hatte auch vorher auf den Zugplan geguckt und laut dem sollte um 4 ein Zug dahin fahren. Doch leider war der Bahnhof um 4 noch verschlossen und ich kam langsam unter Zeitdruck. also fragte ich den Securityman, wann man den oedffnen werde. Der versicherte mir, dass das bald geschehen wuerde. Um viertel vor vier oeffneten sich dann langsam die Tore und ich hoffte schon, dass es nun endlich alles klappen wuerde. Doch beim Blick auf die Anzeigetafel bekam ich einen Schock, der naechste Zug sollte erst in einer Stunde fahren, also viieel zu spaet (ich habe echt das Gefuehl die oeffentlchen Ferkehrsmittel in den Grosstaeden sind zum Teil echt einfach nur schlecht, zumindest 9n der Nacht). Nun war ich gezwungen mir ein Taxi zu nehmen und nachdem sich die zwei Taxifahrer am Nachttaxistand fast gegenseitg verpruegelten und wuest beschimpften, weil beide meinten sie haetten nun das Vorrecht fuer den Transport, brachte mich bald ener von ihnen fuer unverschaenmte 15 Dollar zum Flughafen. hier angekommen konnte ich nun endlich einchecken und den 90 Minutenflug nach Melbourne antreten, bzw. nach Avalon einem ca 60km vor Melbourne liegenden flughafen (falls man es so nennen kann, eigentlich wr es nur eine Flughafenbarrake). Von dort musste ich wieder einige Dollar auf den Tisch legen, um nach Melbourne zu kommen, sodass ich am Ende genauso viel Geld fuer den Flug, wie auch fuer den transfer hin und zurueck bezahlen musste. Eine klare Lektion fuer mich so schnell nicht wieder einen Domesticflight zu nehmen (der Bus waere wesentlich billiger, kompfertabler und schlafintensiver gewesen. Gegen halb neun kam ich dann auch endlich totmuede am Hostel an (ich hatte ja die ganze Nacht ken Auge zugetan), wo mir gesagt wurde, dass ch erst nach 12 einchecken koennte. also durfte ich mich weitere 4 stunden voellig uebermuedet durch die stadt schleppen. Als ich dann endlich einchecken konnte habe ich mich dann noch ein bisschen mit einem hollaender bei mir vom Zimmer unterhalten und dann endlich eijn bisschen geschlafen. auch heute Nacht habe ich dann bis heute mittag geschlafen weil ich einfach nur tot war, dann gab es auch noch nachts eine kleinere Diskussion, weil ich anscheinend in einem bereits besetzten Bett lag, was aber absolut fuer mich nicht erkennbar war und mir auch als freies Bett angeboten worden war. Ansonsten ist das Hostel aber sehr sauber und hat daher schon ma einige Pluspunkte.
Nun ja nach diesem etwas unerfreulichen anfang n Melbourne, hoffe ich, dass die naechsten Tage besser werden und am Wochenende kommen dann auch endlich Arne, und wahrscheinlich die Maedels sowie Therrie und ich kann mir ab Montag endlich die Australien Open angucken ![]()
Ich bin mir sicher dann gibt es auch wieder wesentlich positiver gehaltene Eintraege ![]()
Bis dahin wuensche ich euch alles gute und lasste es euch gut gehen!
