[Teil 1] Und hier kommt wie versprochen mein Eintrag ueber meine Fraser ISland Tour. Fuer alle die nicht wissen, was Fraser Island ist: Es wird behauptet Fraser Island sei die groesste Sandinsel der Welt und sie ist fuer ihre atemberaubende Landschaft beruehmt.
Nun also wie gesagt, am Freitag Nachmittag trafen sich erstmal alle, die am Samstag nach Fraser wollten zum Vortreffen. Dort wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt a 11 Leute. Wir wurden eingefuehrt in den ganzen Paierkram und wurden mit Listen versorgt, die uns rieten, wa wir an Verpflegung fuer die TAge auf der Insel besorgen sollten. Zunaechst war ich ehrlich gesgat etwas skeptisch bei unserer Gruppe, da wir die ruhigte aller Gruppen erwischt zu haben shienen. Dieser Eindruck relativierte sich aber im Laufe der FAhrt dann doch noch etwas. Ausserdem fand ich, dass die Gruppen sehr unguenstig aufgeteilt worden waren, da wir 8 deutschsprechende in unserer Gruppe hatten.
Nun ja nach dem Vortreffen machten wir uns dann auf den weg und kauften die Verpflegung fuer die Tage ein. Hier war es manchmal etwas schwierig, einige davon abzuhalten, wirklich jeden Cent 5 mal umzudrehen (so mussten wir waehrend der Fahrt dann unser GEschirr mit den Haenden abwaschen, da es mir und ein paar anderen Mitkaempfer/innen verboten wurde Schwaemme zu kaufen fur 1,50 Dollar geteilt durch 11 Personen. Hierbei stellten sich besonders die Deutschen als Geizkraegen heraus). Aber auch diese Aufgabe meisterten wir ansonsten hervorragned, vor allem wenn man bedenkt, dass wir uns gerade eine halbe stunde vorher kennengelernt hatten.
Am naechsten Morgen ging es dann in aller Hergottsfruehe los und wir bekamen all unser Campingequipment und unser FAhrzeug , welches wir dann einpacken mussten. DAnach gabe es dann noch ein Lehrvideo, speziell fuer die Fahrer der Wagen. Hierbei fiel ich einmal wieder der total bescheurten Reglung zu Opfer, dass man 21 sein muss, um einen MIetwagen zu fahren. DAbei war ich derjenige, der am liebsten gefahren waere und vor allem auch der einzige der Ehrfahrungen mit 4x4-Jeeps auf SAndtracks war, da ich ja bei meinen Jobs nun schon hunderte Kilometer unter diesen Bedingungen zurueckgelegt hatte. NA ja aber das liess sich nun mal leider nicht aendern. Bald ging es dann auh endlich los und wir machten uns auf den Weg Rictung Faehre. Waehrend wir auf der Faehre standen, konnten Thierry und ich dann sogar eine riesige Meeresschildkroete beobachten, die ums Boot herumschwamm, echt beeindruckend! Auf der Insel angekommen fuhren wir dann als erstes zu einem See (im Ozean darf man da ja aufgrund der toedichen Quallen und Haie nicht schwimmen) und das war einfach atemberaubend. Der Sand am Strand war wirklich weisser als Schnee und das Wasser war kristallklar mit tuerkiesschimmer - einfach total unreal!!! Wir haben dann da natuerlich erstmal ordentlich Zeit verbracht und das geile Wasser und den Strand genossen. Leider ist bei dieser Gelegenheit aber auch gleich meine Kamera kaputtgegangen. Sie ist ja eigentlich eine Tauchkamera und natuerlich haben wir auch gleich ordentlich Unterwasserfotos in dem See gemacht, aber leider muss dabei ein winziger tropfen Wasser hinter die Linse gekommen sein, sodass der anfing zu verdunsten und die ganze Linse nun komplett beschlagen ist und damit unbrauchbar. Das war natuerlich total aergerlich, zumal es so viele geile Fotogelegenheiten gab. Wir haben jetzt aber alle E-Mailadressen ausgetauscht und ich hoffe ich werde ordentlich Fotos geschickt bekommen. Nachdem wir dann mit dem See fertig waren, haben wir uns zu unserem Camingplatz fuer die erste NAcht aufgemacht. Der war eingezaeunt, damit die Dingos (Wildhunde) nicht ueberfallen koennen. MAn hatte uns schon drauf mehrmals aufmerksam gemacht, dass wir diese Gefahr nicht unterschaetzen sollten, aber wir dachten, das waere alles uebertrieben. Es sollte sich noch zeigen, dass sie nicht uebertrieben hatten. NAchdem wir unsere Zelte auf dem Platz aufgestellt hatten (da es schon um sechs dunkel wurde, mussten wir das recht frueh machen, um nicht alles in der Dunkelheit arangieren zu muessen) machten wir uns zu dem nahegelegnen See auf. Dieser war allerdings im Gegensatz zum ersten See eher enttaeschend, da das wasser dunkelrot war und das Ufer ziemlich zugewachsen. aber trotzdem war es sehr nett und ir legten uns an den Strand. Irgendwie fingen dann einige an zu schlafen und auch ich doeste etwas vor mich herum. Ueber das Geraschel hinter mir machte ich mir keine grossen GEdanken, da ich dachte, es waere ide andere Gruppe. Doch ploetzlich schrie eine aus unserer Gruppe: Dingos!. Alle dachten sie will uns verarschen, do als ich mich umdregte, hatte wirklich genau vor meinem GEsicht (vllt ne Hadlaenge entfernt) zwei Dingos vor mir stehen. Ich natuerlich sofort aufgesprungen und die Biester sich sofort mein Badetuch geschnappt und weggelaufen. Bin dann hinterher und habe es gottseidank wiedergekriegt, als sie irgendwann drueber stolperten und es fallen liessen. Trotzdem war das echt nen Hammer moment, weil die Viecher ungefaehr die Groesse eines Schaeferhundes haben und nicht ganz ungefaehrlich sind. Wir sind danach dann wieder zum Campingplatz und da sahen wir die Dingos dann auch schon ziemlich bald wieder. Wir hatten unsere SAchen zum Trochnen ueber den Zaun gehaengt und nun versuchten diese Viecher den ueber 2 Meter hohen Zaun hochzuspringen, um uns unsere SAchen zu klauen. Doch irgendwann sind wir sie dann auch losgeworden. wir machten dann unser BBQ und tranken ein paar Bier. Inziwcshen waren auch die anderen Gruppen angekommen und es fuellte sich etwas auf dem Platz. GEgen Abend musste ich mich dann ein wenig als Animateur erweisen, da irgendwie die Stimmung doch sehr ruhig war. Kannte ja gottseidank noch nen paar gute Trinkspiele (wobei es eigentlich mbei manchen eher Gymnastik als Trinken war) und die Stimmung lockerte sich etwas. Doch trotz der Fruehen Dunkelheit war es dann um halb elf voellig ruhig auf dem Zeltplatz. Ich hatte mir das natuerlich eigentlich alles ein bisschen anders vorgestellt, also tat ich mich noch mit nem Englaender, ner schwedin, nem Iren und zwei Deutschen zusammen und wir hatten noch nen lustigen Abned. Es wurde dann auch recht spaet fuer Fraser VErhaeltnisse, trotzdem war ich dann um 5 Uhr morgens der Erste der wieder aufstand und erstmal die Wecktour anfing, da wir um 6 beim Strand sein wollten. DA naemlcih um 13 Uhr die Flut am Strand einkam, hatte uns unser Veranstalter dazu verpfklichtet, bis dahin den Strand wieder verlassen zu haben (hierbei stellte sich heraus, dass wir etwas pech mit unserem Veranstalter hatten, da alle anderen Veranstalter andere Reglungen gefunfden hatten und nicht so streng waren. Uns entging naemlich durch diese Regelung die BEsichtigung der legendaeren CHampnagerpools auf der Insel). Wir fuhren dann den end;osen Kuestenstrand entlang und hatten auch unser Fruehtsueck dort. Am Ende der fuer uns erlaubten Zone bestiegen wir dann noch mit ein paar Leuten einen Ausichtspunkt, von dem man den ganzen Strand ueberblicken konnte, wa echt beeindruckend aussah. danach machten wir uns wieder auf den Rueckweg, wo wir an einem Creek anhielten. Dieser glasklare Fluss fuehrte mitten durch den Regenwald und wir warteten erstmal mit ein paar Leuten durch diesen Fluss. Die aussicht war escht toll und unsere Schwimmrenen nen echter Spassfaktor. Von dort ging es dann weiter zu unserem CAmpingplat fuer die zweite NAcht. ein Teil der Gruppe wollte dann erstmal am CAmingplatz bleiben und sich etwas von der NAhct erholen (eigentlich finde ich dass sie ganz schioen viel Schlaf hatten im Vergleich zu einigen anderen von uns, aber nun ja.) Ich entschied mich dann aber mit dem anderen Teil der Gruppe zu Fuss zu einem anderen See, der in der NAehe sein solte zu wandern. Und das stellte sich als eine der besten Entscheidungen auf der ganzen FAhrt heraus. Zwar wurde die Wanderung laenger als erwartet (etwa jeden Kilometer stand ein schild, das darauf hinwies nun sei aber wirklich in einem Kilometer der See, aber dort stand dann immer nur das naechste Hinweisschild... Aber die Umgebung war einfach so umwerfend, dass es uns gar nichts ausmachte. Wir fuehlten uns wirklich wie in der SAhara, soweit das Auge reichte nur SAnd und riesige Duehnen. Irgendwann kamen wir dann auch am See an und die Ansicht war atemberauben. Eine Duene, die die Hoehe eines fuenfstoeckigen Hauses hatte fuehrte genau in den See hinein, sodass wir uns immer die Duehne genau in den See hinunterrollen lassen konnten. Es war wirklich der absolute Hammer und wie hatten totalen Spass.
Gegen Abned machten wir uns dann wieder auf den Rueckweg zum Campinplatz auf, wo wir wieder ein BBQ hatten (unser CAmpingplatz lag direkt am Strand). Das tolle bei diesem CAmpingplatz war, dass wir auch keine Toiletten hatten, das hiess dann immer schoen den Klappspaten mitnehmen und schoen am Strand vor atemberauberder Kulisse nas notwendiger erledigen (besser als jede Campingtoilette
) Bei dieser Gelegneheit wurden wir auch mal wieder von einem Dingo heimgesucht, was aber ziemlich schnell wieder verchwand. Schoen war auch der Sonnenuntergang direkt am Strand. Doch an diesem Abned merkte man, das viele ziemlich geraedert von der letzten Nacht waren und so wurde es wieder, sogar noch frueher, sehr ruhig. Das fuehrte dazu, dass wir iweder nur mit einem harten Kern durchhielten und uns mit unseren Bieren an den Strand verzogen. Spaeter in der Nacht entschieden wir uns dann auch, dass es eigentlich ein Unding ist, dass wir auf Fraser sind und in einem Zelt schlafen. alo rollten wir unserer Schlafsaecke einfach am Strand aus und schliefen unter dem wahnsinnig hellen Sternenhimmel, natuerlich imer in der Hoffnung nicht von den Dingiops ueberrascht zu werden, wir gingen aber einfach mal davon aus, dass die ja auch irgendwann mal schlafen muessten
). Ab und zu wachten wir noch davon auf, dass irgendwelche Nachtwanderer wie bescheuert Fotos von uns machten, da es wir die einzigen waren, die am strand schliefen. Und am naechsten Morgen waren wir dann auch wieder un 5 die ersten die aufwachten und bewaffnet mit einer Metallschale und einem Loeffel, kriegten wir dann auch recht schnell alle wach
. Wir packten wieder alles ein und machten uas dann in die Richtung der FAehre auf. Den Rest des Tages, bevor wir die Insel verlassen wuerden, wollten wir noch an einem anderen See verbringen, der wohl der beruehmteste der Insel ist. Wir praeperierten hier noch unser Essen (wobei dann so ein bloeder Dingo uns noch unser HAckfleisch stahl (was aber eh schon schlect war, da die Eskis sowas von undicht waren). auserdem schafte es eine unserer Fahrerinnen noch das Ruecklicht vom autop zu schrotten, indem sie gegen einen Stab fuhr. aber auch das konnte die Stimmung nicht grossartig trueben, zumal wir dann feststellten, dass wir kein Trinkwasser mehr haetten und nun unsere Bierreste stattdessen leer machen muessten (war echt nen perverses Fruehstueck: Bier und kalte BRatwuerstchen vom abned vorher...). [so meine Internetzeit is gerde wieder vorbei, dass heisst ich mus an dieser Stelle erstmal Schluss machen. Enteder kauf ich gleich nochmal Gutahaben oder ich melde mich dann die Tage nochmal mit dem Rest des Erfahrungsberichtes. Thierry und ich fahren heute Abend weiter nach Town of 1770, was echt nen netter Ort sein soll. Also ihr hoert noch von mir!]
