Mission erfolgreich erfuellt!Outbackrelocationtour

May 5, 2008

So nun bin ich auch endlich wieder in der Zivilisation angelangt. Thierry und ich haben ja in den letzten 4 Tagen unseren Job als Relocationdriver abgeleistet. Und ich muss sagen die Tour war doch mal nen Erlebnis! Fuer uns ging es 2400 kilometer von Cairns nach Alice Springs durch die australische Wueste (Outback). Zunaechst war ich mir nicht so sicher was ich wirklich von der Tour halten sollte, da es auch einige "Spannungen" zwischen Thierry und mir gab (wir sind doch halt ziemlich verschieden und besitzen unterschiedliche Einstellungen zu vielen dingen). Am ersten Mai holten wir dann aber das riesen Vehicle bei der autovermietung ab (es war wirklich massiv, ein kleiner LKW, also auch noch ne Ecke groesser als das Ding, was ich mal mit meiner Family gemietet hatte, nur das wir diesmal ja auch nur 2 Personen waren). Und dann machten wir uns auf den Weg. Vor uns l;agen also 2400 kilometer, die wir in 96 Stunden zuruecklegen muessten (mit einem regulaeren Fahrer und mir als illegalem Fahrer, da unter 21). Wir machten uns gleich auf den Weg Richtung Sueden nach Townswille an der Kueste lang, um dann da erstmal das letzte MAl fuer die naechsten 4 TAge Wasser zu sehen. Von da ging es dann naemlich ins Zentrum australiens. Die erste Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz in einem Staedtchen, sozusagen am anfang des Outbacks. Wir waren schon recht geschafft, da 600 Kilometer mit einer GEschwindigkeit von ca 70 kmh hinter uns lagen und dementsprechend lang auch die Lenkzeiten waren. Ausserdem wird dem auge auf der Tour auch wenig Abwechslung geboten. Wir fuhren ueber den einzigen Highway, der ins Zentrum fuehrt. Ab und zu begegnete uns mal ein auto (dann war natuerlich immer der obligatorische Gruss angesagt, schliesslich war man ja froh mal eine menschliche Gestalt zu sehen ;))bzw. des oefteren auch mal eine Roadtrain (das sind die bis zu 54m langen Lkws, die wirklich wie ein Zug aussehen), die teilweise durch halsbrecherische Ueberholmanoever auffielen. Ansonsten sah man eigentlich nichts. Ueberall war rote erde und manchmal ein paar Buesche oder klleine Baeume, sogar ganz selten kleine Huegel. Was allerdings dieser Strasse noch ein bisschen mehr das Flair einer Wuestenstrasse (also Todesstrasse ;)) verlieh waren die unzaehligen Kaenguruhleichen die am Strassenrand oder zum Teil auch auf der strasse lagen. Darauf hockten immer riesige Adler (spannweite 1,80m, der zweitgroesste nach dem Weisskopfadler), die das Fleisch frassen. ausserdem sahen wir immer wieder vertrocknete Kuhleichen und tiodgefahrene schweine am Strassenrand liegen. Auch viele Autowracks (z.t. ausgebrannt verstaerkten den rauhen Charakter der Strasse). ein wenig bedrohlich wirkten aber vor allem, die unzaehligen zerplatzen Reifen, die ueberall den strassenrabnd saeumten und die vielen Bremsspuren, die fast immer geradewegs in die Boeschung fuehrten und dort abrupt endeten. Wir nahmen trotzdem dieses "Abenteuer" auf uns und fuhren auch die naechsten 3 Tage weiter durch, allerdings immer die Zeit im Nacken, da wir wie gesagt jeden Tag 600 Kilometer zuruecklegen mussten und es zudem auch bruekllend heiss (die strasse flimmerte regelrecht) war. Abneds mussten wir sdann auch immer shene, dass wir nicht zu lange in der Dunkelheit und DAemmerung fuhren, da sich dann die Cahnce, in ein Kaehnguruh (die hier bis zu 2m gross werden) reinzufahren. Wir waren dann immer froh und erschoepft wenn wir an unserer Uebernachtungstelle ankamen (zweimal uebernachteten wir im Stadtzentrum kleiner Staedte und zweimal schhliefen wir auf den Campingaereas, die am Strassenrand waren, Freiluftkacken inklusive ;), es gan naemlich keine Entleerungsstellen fuer dienCAmpingtoilettenchemie). Ueber den Tag teilten wir uns die Fahrschichten, wobei Thierry immer da fahren musste, wo etwas mehr Zivilisation war, da wir ja waehrend meiner Fahrzeit keinerlei Versichrungsschutz hatten, da ich eigentlich nicht fahren durfte. Manchmal war es sehr anstrengend, vor allem in de5r DAemmerung, wenn wir nach 10 stunden fahren schon ziemlich muede waren und uns nun noch viel staerker auf den Strassenrand konzentrieren mussten, aber insgesamt kann ich sagen, dass es ein lohnenswertes Abneteuer war, das sicherlich nicht so viele Backpacker machen (und wenn, bestimmt nicht mit so einer riesenkarre, wir fielen echt ueberall immer auf - zwei Backpacker mit so einer riesigen noblen Karre). Es war halt ein richtiger Roadtrip!

Heute haben wir dann das Wohnmobil an der Droppofflocation abgegeben und gucken uns jetzt Alice an (ich war ja schonmal vor einem halben Jahr hier, aber nur fuer ein paar stunden). Heute abnd werden wir wahrscheinlich noch einen trinken gehen, da Thierry seinen 21. Geburtstag hat. Uebermorgen geht dann unsere 3Tagetour an den Ayers Rock, und Kings Canyn los. Ich denke danach werdet ihr wieder von mir hoeren.

 

Ich wuensch den Osnabrueckern natuerlich auch noch ne geile Zeit auf der Maiwoche (muss ja schon sagen, dass ich da jetzt auch gern waere, hauotsache ihr habt auch gutes Wetter!).

also bis dann!

euer Philip


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