Und die Reise beginnt

December 19, 2007 - Ko Chang, Thailand

Endlich hatte die Warterei ein Ende- am 12.12. flogen wir zu unserer ersten Station. Mit einem Free Cocktail war der naechtliche Flug schnell ueberstanden und unser erster Morgen in Dubai angebrochen. Das wars auch schon mit dem Alkohol, in Dubai gibt es diesen nur am Dutyfree.

Schon auf der Fahrt zum Hotel zeigte sich, was wir noch zu lernen haben. Das Handeln liegt weder Beitzi noch mir und so zahlen wir lieber zu viel als zu wenig. Doch waren wir erstmal froh, dass der Fahrer unser 3 Sternehotel fand. Dieses war wirklich in Ordnung, zwar aus keinem Tui-Katalog, aber genau so wie es fuer unsere Reise passend erscheint. Die Klimaanlage stinkend ratternd, der Schimmel an der Baddecke, ein Wasserschlauch statt Klopapier und der Ausblick wie gewuenscht mit Blick auf Baustellen, Obdachlosenwohnungen und versmogten Strassen.

Dubai, oft missbraucht fuer den Stopover war wirklich eine positive Ueberraschung. Belebte Strassen, in denen man im Menschengetuemmel Platz nimmt, um am Strassenrand eine Art Kebab und unglaublich leckere Fruchtshakes zu verdruecken, Viertel die unterteilt sind in Einkaufsgueter wie Gewuerz, Elektronik- und Gold. Alleine der Gold Souk ist vollgepackt mit Massen von glaenzendem Schmuck und freundlichen Haendlern, die ihre Ware anbieten (in Dubai sind diese im uebrigen um einiges respektvoller als in Aeghypten).

Dubai ist durch den leuchtendblauen Creek in zwei Teile unterteilt: Buri und Deira. Deira ist eindeutig der belebtere von beiden, voll mit Gaesschen, in denen eine ganz besondere Atmosphare herrscht, blinkende Leuchtreklame ueberall, verschiedene Gerueche, Gebetsgesang von den Tuermen der Moscheen (ein kleiner Film folgt demnaechst), die Maenner in ihrer traditionell arabischen Gewaendern streifen durch die Strassen und trotz all dem Fremden haben wir uns sofort wohl und sicher gefuehlt. Im Uebrigen koennte diese Stadt auch City of Men heissen, da die Maennerquote mit 99% (nicht uebertrieben) weit hoeher ist als an der FH. Wenn wir im Bus sassen gab es extra Frauenplaetze, die aber eigentlich unnoetig waren, da ich eh die einzigste Frau war in einem vollbesetzten Bus. Ich denke in den 3 Tagen haben wir nicht mehr als 15 Frauen und 1 Kind gesehen, und das in einer 2,5 Millionen Stadt. Das merkte man aber auch am Benehmen der Herren, zwar waren sie an sich freundlich, doch war ein geraeuschvolles Spucken und Ruelpsen auf der Strasse normal.

Wir sind wirklich viel durch die Stadt gelaufen, mal aus fehlender Orientierung oder auf der Suche nach einem Strand. Einer der Highlights war wohl die Creekfahrt, welche wir ohne jegliches Handeln nutzten (ja...wir aergerten uns spaeter), aber jeden Dirham wert war. Alte vollgepackte, hoelzerne Handelsboote, Wassertaxis, Moscheen, gemuetliche Restaurants am Ufer und die verspiegelten Hochhaeuser am Ufer zeigten was Dubai so faszinierend macht: Der Kontrast aus Alt und Neu.

Natuerlich genossen wir am naechsten Tag noch die Aussicht auf die Hochhaeuser (wenn auch Dank falscher Buswahl von einem Arbeitsviertel in der Wueste aus) und den Strand, an dem wir zum erstem Mal auf mehrere Touristen und dafuer keine religioesen Einheimischen trafen.

Nach zwei Tagen war Dubai dann auch schon vorrueber...haetten im Nachhinein noch gerne ein bisschen laenger da verweilt...wo wir doch langsam die Strassenkarte und die vielen Gaesschen verstanden...

Doch weiter ging es nach Bangkok...mit einem Flugzeugwerbefilm ueber Karlsruhe und einem viel zu langem Zwischenstopp dank Panne...aber dazu naechstes Mal mehr, in Thailand geht man schon so frueh ins Bett...da wird es Zeit, dass ich mir ein Cocktail am Strand genehmige.

Gruesse von Ko Chang (Lonely Beach), Iris

und sicher auch vom Beitzi (der sich gerade eine Thaimassage in einer Bambushuette genehmigt ;o))

Pictures

OpenAir Shower
Unsere Cafes
Unsere Huetten
Unser taegliche Nahrung...der Bananashake
 
 

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