In der Selva angekommen muss man erstmal alle Klamotten von sich werfen und will den Tag am liebsten nackt auf dem Bett unter dem Ventilator verbringen und sich nicht bewegen... naja, bis auf letzteres macht das wohl auch den Ruf der Charapitas, Maedels aus der Selva, ausmacht: die huebschesten und heissesten Maedels des Landes kommen von hier und das Gros der Taenzerinnen und Prostituierten. Das Strassenbild ist dann auch bunt, froehlich, lebendig und gepraegt von leichbekleideten Menschen die, unbeeindruckt durch Regen und Pfuetzen, ihr Leben auf der Strasse und im Freien geniessen. Jedes Haus ist hier ein Laden, es gibt jede Menge Restaurants, Kneipen, Eisdielen, Shops fuer alles, nen riesigen Markt, Staende an jeder Strassenecke und die Stadt brummt... leider auch bis ins Hotelzimmer, aber das hoert man kaum hinter dem Fernseher der Rezeption, der Telenovelas um 7:30 Uhr morgens lautstark in alle Zimmer bringt (meins ist natuerlich gleich nebenan, hat nur Gitter ueber und neben der Tuer mit nem Vorhang, damit man wenigstens nicht reinschauen kann)... ach ja, und dann wird mir noch gesagt, wir sind noch garnicht in der Selva... hoechstens am Rande. ich zerfliesse. nach 2 Tagen ausruhen von Chachapoyas gehts gleich weiter nach Yurimaguas, wo wir das Boot ueber den Amazonas nach Iquitos nehmen. hallo mosquitos, ich berichte dann.
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