Die Schwärze der Nacht löst sich auf in lila-grauen Nebeln, die Sonne wirft lange Schatten durch die kalte, klare Luft. Die anderen Passagiere schlafen. Kurz nach 7 Uhr morgens zwischen Berlin und Dresden.
Eine Stunde Aufenthalt in Dresden und ich frag mich wieder einmal, warum ich nicht so begeistert von Besuchen in dieser Stadt bin. Dabei habe ich unendlich viele schöne Erinnerungen daran - die einzige negative ist die an ein stark verregnetes Dixieland-Festival aus Kindertagen, welches wohl auch für die darauffolgenden 15 Jahre - sicher zu Unrecht - meine Abneigung gegen Swing, Jazz usw. begründet hat.
Dresden bietet einfach kein spannendes Labyrinth für mich... Wenn es auch viele Gelegenheiten birgt, Freunde und Familie zu treffen.
Ab Nürnberg kam Urlaubsstimmung auf, es gab gefühlte 20°C Außentemperatur und wunderschönes Herbstwetter, bunte Bäume und blauen Himmel. Der resultierende Fotoversuch ist etwas missglückt ![]()

Ich war noch lang nicht an meinem Zugreisemaximum angelangt, als der Zug halb 6 in Stuttgart endete.


