- Ihr seid ja verrückt!!
- Besser hätte ich´s auch nicht beschreiben können
- Punk
- Es geht leider auch anders
- Schlamm, Strand, Regen, Meer
Unabhängigkeitstag
August 17, 2007 - Quito, Ecuador
Am 09.08. wurde hier in Quito groß gefeiert, denn der Unabhängigkeitstag stand vor der Tür. Es gab ein riesiges Kulturprogramm, aber hauptsächlich konnte man Menschen sehen, an denen man sich vorbeiquetschen und fürs auf die Füße treten entschuldigen musste. Schlauerweise hatten wir uns mit Alba und Carolina an einer Treppe vor einer Kirche im Zentrum von Quito verabredet. Die Treppe kannten wir nur von dem Bild im Prospekt und als wir dann auf dem Platz standen, sah man vor lauter Leuten die Treppen kaum - und es gab leider nicht nur eine. Außerdem waren wir mindestens eine halbe Stunde zu spät, weil der ganze Nahverkehr beinahe lahmgelegt war. Trotzdem sahen wir Alba mit viel Glück durch die Menge laufen, Carolina hatte es gar nicht bis zu dem Platz geschafft. Wir quetschten uns zusammen durch die Menge, lernten Canelazo kennen, ein nach Glühwein-riechendes Getränk mit Schaps, Naranjillasaft und Zimt und Zucker. Anschließend wollten wir einigen Bands lauschen, aber wir konnten dann doch nicht viel mit der als ecuadorianischer Rock-Folk-Musik angekündigten Musik anfangen, die sich eher als undefinierbarer Krach entpuppte. Als wir uns auf den Heimweg machen wollten fuhren etwa 8 Busse an uns vorbei, in die kein Reinquetschen mehr möglich war und so entschieden wir uns, ein Taxi zu nehmen. Weil wir in dem Gedränge keine Zeit für Preisverhandlungen hatten, führten wir diese vor der Haustür, als der Fahrer 10$ von uns verlangte (normaler Preis etwa 3 $). Naja, man kann´s ihm ja nicht verübeln...




