Am 1.2. ist Johanna morgens angekommen, nach einem ruhigen Tag haben wir am naechsten gleich unser Kulturprogramm angefangen und sind zu Ruinen in der Naehe von Cusco gelaufen. Eigentlich wollten wir an dem Tag gleich 4 Ruinen anschauen, aber weil es uns an der Ersten so gut gefallen hat, haben wir uns davor in die Sonne gesetzt und uns erstmal ordentlich verbrannt. Aber der Blick auf die Ruinen und das sich dahinter zusammenbraunde Gewitter, das direkt auf uns zu kam war wirklich schoen. Die Ruinen bestanden nur aus riesigen Steinen, die genau in einander gepasst haben, und so drei zwischen 5 und 12 m hohe Mauern gebildet haben! Als es dann langsam angefangen hat zu troepfeln, sind wir wieder nach Cusco gelaufen, und haben es auch vor dem Gewitter geschafft, als es dann geregnet hat, sind wir in ein Museum , das aber total langweilig war! Am naechsten Tag wollten wir dann zu den anderen Ruinen gehen, allerdings diesmal mit dem Combi hinfahren und zurueck nach Cusco laufen, nach dem wir hundert Leute gefragt hatten, haben wir auch endlich den Abfahrstort der Combis gefunden, die dann aber nicht gefahren sind, also haben wir mit ein paar Peruanern ein Taxi geteilt und sind so hin gefahren. Die Ruinen waren alle ziemlich klein, und immer wieder kamen riesige Tuoristen Gruppen, die die Kompletten Ruinen ueberflutet haben, das war nicht so toll. Als wir von Einer zur Anderen Ruine an der Landstrasse entlang gelaufen sind, wurde Johanna aus einem fahrenden Auto eine Wasserbombe ins Gesicht geworfen, das blaue Auge sieht man immer noch ein bisschen! So ist der Karneval in Cusco, Wasserbomben, Mehl und Schaum, das wars, ein bisschen schade, etwas mehr davon haetten wir dann doch gerne gesehen!
Am 4.2. sind dann Rafaela und Dennis angekommen, und als Ueberraschung auch Christoph!
Am naechsten Tag sind wir dann gleich in Richtung Machupichu gefahren. Erst nach Pisaq, wo wir uns auch einige Ruinen oben auf dem Berg an geschaut haben. Dann wollten wir weiter nach Ollanta, um uns dort auch noch was anzuschauen, aber die Ruinen waren schon geschlossen, als wir ankamen. also haben wir da uebernachtet, und am naechten Tag sind wir im Bus weiter nach Santa Maria gefahren. Von dort sind wir mit dem Combi weiter nach Santa Teresa gefahren, wo wir um halb 6 angekommen sind. Von dort mit dem naechten Combi bis zum Bahnhof und um 6 sind wir dann an den Schienen los gelaufen nach Aqua Calientes. Nach einer halben Stunde hat es angefangen zu daemmern, um 7 wars komplett dunkel. Nachdem wir noch 2 h durchs Dunkel gestapft sind, sind wir endlich in Aqua Calientes angekommen! Am naechsten Tag sind wir relativ spaet zum Machupichu los gelaufen, aber da an dem Tag in der Region keine Busse gefahren sind, waren auch fast keine anderen Touristen oben, so dass es nicht schlimm war erst um 11 h, eigentlich der Hauptandrangs Zeit oben anzukommen!Der Erste Blick auf Machupichu war sehr beeindruckend, einfach die Ausmasse der Anlage und dass alles so gut erhalten ist und vorallem wie immer die Landschaft, an der man sich nicht satt sehen kann, aber dann durchzulaufen fand ich nicht mehr so interessant, da haben mich die Ruinen, die ich mit Johanna vorher angeschaut habe mehr beeindruckt. Als wir eine Pause gemacht haben, wurden wir von zwei Suedkoreanern interviewed, warum wir zum Machupichu gekommen sind, was echt eine gute Frage ist, weil es wahrscheinlich einige Ruinen hier gibt die beeindruckender sind als Machupichu.
Nachdem wir noch eine Nacht in Aqua Calientes uebernachtet haben sind wir morgnes um 7 die Bahngleise zurueck nach Santa Teresa gelaufen, von dort weiter nach Santa Maria gefahren, wo wir erstmal festsassen, weil es nur noch einen Bus abends um 7:30 h gegeben haette mit dem wir dann mitten un der Nacht in Cusco angekommen waeren. Also haben wir einen Lasterfahrer gefragt, ob wir bis Cusco bei ihm hinten auf der Ladeflaeche mitfahren duerfen. Da er aber auch erst am naechsten morgen um 5 in Cusco angekommen waere, sind wir nur 5 h bis nach Ollanta mit gefahren. Geladen hatte er leere Getraenkekisten, also wars echt bequem. Nach dem die erste halbe Stunde die Sonne total gebrannt hat, hat es dann angefangen zu regnen. Also Plane zu gemacht und weitergings. Unterwegs wurden immer wieder Bauernfrauen mit ihren riesigen Saecken eingesammelt. Mit der Zeit sind wir immer hoeher gefahren und es wurde auch immer kaelter, auf den Bergen lag teilweise Schnee, so das wir ganz froh waren nicht die ganze Nacht weiter zufahren. Heute morgen sind wir dann von Ollanta nach Cusco gefahren und heuteabend gehts weiter nach Arequipa.




