Das bisher eigenartigste Hostel was wir hatten, Kokabarra (oder so aehnlich). Eher ein griechisches Restaurant als ein Hostel, zumindest schien es erst so, als ob wir die einzigen Gaeste waren. Und auch sonst so ist Hervey bay nicht grad die schoenste Stadt. Sie aehnelt einem riesen industriegebiet, am Strand allerdings. Vielleicht liegt unser Hostel auch nur unguenstig, so dass wir die schoenen Seiten gernicht zu Gesicht bekommen. Dabei haben wir uns solche Muehe gegeben. Wir haben uns auf dem Weg gemacht zum Botanischen garten, haetten wir gewusst, dass wir fast zwei Stunden zu Fuss unterwegs waren um dahin zu kommen, um, widerum festzustellen, dass der Botanische Garten einfach nur ein Park war, dann haetten wir es mit Sicherheit gelassen. Am Abend war dann das meeting fuer die bevorstehende Fraser Island-Tour angesagt. Wir haben die ganze Zeit gehofft, dass ausser fuenf Maedels , uns eingeschlossen, noch ein paar Jungs mitkommen, die dann die sache mit dem fahren uebernehmen, aber Fehlanzeige . Und der Hit, die beiden anderen Maedels ( eine tschechin und eine Englaenderin) konnten beide nicht Autofahren, also blieben nur wir uebrig... Naja und den Rest des Abends wurden uns dann munter aufgezaehlt, was wir bezahlen muessen , wenn dies und jenes kaputt geht, oder wir nicht rechtzeitig zurueckkommen, dass war so einiges . Also unsere Vorfreude wandelte sich kurzerhand in Panik um.
Naechster tag um halb sechs, Zeit auszustehen. Mit gepackten Kuehltaschen vom Hostel, die u.a. ziemlich eklig waren, wie sich rausstellte, ging es zum gelaendewagenverleih, wo auch schon der nette Mann vom Vorabend auf uns gewartet hat, mit ganz vielen neuen Informationen und Instruktionen . Sachen aufgeladen und los ging es !
Nina war so mutig und hat sich mit diesem riesen Ding von Auto in den Linksverkehr gewagt. nach einer 40 minuetigen Faehrfahrt ging das Abenteuer los. So nach den ersten zehn Minuten, sind wir dann auch schon zum ersten mal stecken geblieben. Zum Glueck hatten wir ein hilfreiches anderes backpacker-Auto hinter uns, diese uns mit ihren Instruktionen auch wieder aus dem Sand geholfen haben. Fraser Island ist schon ne tolle Insel. Wir sind zum lake Wabby gelaufen , der direkt an eine riesen Sandduene grenzt, die jedes Jahr weitere drei meter in den See hineinwaechst, wir waren bei den Pinnacles , durch Erosionen geformte farbige Sandklippen und nach einer Fahrt durch das Happy Valley haben wir auch das schiffswrack zu gesicht bekommen. Am letzten tag haben wir einen langen Stop bei den Champagne Pools eingelegt, dies soll der einziege Punkt auf der Insel sein, an dem man sicher im Salzwasser baden kann. Sicher, weil die wahrscheinlichkeit von Quallen relativ gering ist, aber die wellen, die an die Felsen schlagen sind doch schon relativ wuchtig, so dass man aufpassen muss , nicht von ihnen erfasst zu werden und an eine felsansammlung zu schalgen. Also auch nicht ganz ohne, zumindest an unserem tag.
Das fahren am strand ist auch ein reiner Spass, wenn man mit 70 Km/h an den Wellen vorbeijagt. Allerdings musste man auch hier immer ganz schoen aufpassen auf die Sandausspuelungen. naja, am letzten tag sind wir dann nochmal so richtig stecken geblieben , so dass wir von einem Australier mit seinem super Auto via Seilzug rausgezogen wurden. Wir waren eine riesen Atttraktion am Strand , die Leute machten Fotos und Videos von uns und hielten an, um unser Schicksal zu verfolgen . Unglaublich.
Das Fazit von Fraser island, es war super schoen und ein riesen Erlebnis so am Strand zu schlafen ohne Wasch/ und Toilettenmoeglichkeiten, sich das essen jeden Abend und morgen mit einem riesen gaskocher zuzubereietn....aber ich bin dennoch froh, nach drei tagen endlich mal wieder Duschen zu koennen...bah!





das hört sich alles so fantastisch an. Aber an die Bunny Öhrchen hast du bei deinem Starndfoto nicht gedacht. In den nächste Wochen hast duaber bestimmt noch Zeit für einen nächsten "shot"
Noch ganz viel Spaß!
Knutsch dich,
Anne