1. Argentinien

September 8, 2014 - Buenos Aires, Argentina

Hola,

nachdem ich meinen Master erfolgreich abgeschlossen habe, habe ich mich auf eine Reise begeben. im Folgenden könnt ihr alles mitverfolgen:

 

 

1.Argentinien

Da ich nun schon einmal dabei bin, werde ich ein wenig die Erlebnisse in Argentinien schildern. Unsere Reise begann am 22. August 2014, als ich um ungefähr 7 Uhr morgens das Hotelzimmer Nummer 12 im Hotel America in Buenos Aires betrat. Eigentlich wurde es als Gran Hotel America angekündigt, doch meine Freundin und ich einigten uns darauf, dass wohl einfach der erste Teil der Leuchtmarkierung an der Strasse, das Gran, schon vor Jahren abgefallen war. Dort traf ich mich mit meiner Freundin, die schon einen Tag früher angekommen war. Das Hotel war nicht gut, um es freundlich zu sagen. Es hatte alles einen Charme, als wäre es vor 30 Jahren mal ganz in Ordnung gewesen. Die Tapeten gingen ein wenig ab, der Wasserhahn ließ sich nicht abstellen, sodass wir und schließlich darauf einigten, statt des ständigen Tropfens einen leichten Strahl einzustellen. Das Bad war eine mittlere Katastrophe, aber immerhin gab es heisses Duschwasser. Am schlimmsten waren die Betten. Das eine, kleine, auf dem ich den Rest der ersten Nacht schlief, bestand aus einer dünnen, durchgelegenen Matratze die auf einem „Rost“ aus Metallfedern lag. Diese horizontal an den Seiten des Bettes befestigten Metallfedern bogen sich in der Mitte durch mein Gewicht durch, weshalb ich, wenn ich mich legte, fast aufrecht saß.

Trotzdem versuchte ich mich die erste Nacht hierdrauf. Es war schlimm.

Am nächsten Morgen diskutierten wir dem Portier ein Frühstück ab und gingen auf eine planlose Orientierungstour durch Buenos Aires. Es war schön, einfach mal die Stadt auf sich wirken zu lassen. An einer Touristeninformation erstanden wir dann doch einen Stadtplan und orientieren uns lose in die Richtung eines Parkes. Denn Parks waren das, was es unserer Meinung nach zu wenig im Stadtzentrum gab. Nach dieser ersten Erkundungstour gingen wir in ein Café und bestellten Cafe con Leche. Der Kaffee war wirklich gut, er erinnerte mich an den Kaffee, der in Spanien serviert wird. Sehr lecker. Danach nahmen wir einen Bus zurück zu unserem schlechten Hotel und entschieden uns noch heute ein anderes Hostel zu suchen. Mit einem Blick in unseren Reiseführer stellten wir fest, dass ein Hostel ganz in der Nähe gute Bewertungen hatte. Wir liefen hin und waren angetan. Am nächsten Morgen nahmen wir den Wechsel ins Tango Hostel vor und von hier an ging es bergauf. Das Zimmer und die Bäder waren sauber und in gutem Zustand, das frühstück war ok und die Mit-Gäste waren sehr angenehm. Wir lernten eine Gruppe Brasilianer kennen, die uns zu ihrem Grillen einluden. Am Abend grillten wir also mit ihnen. Weiterhin lernten wir ein holländisches Paar kennen, mit denen wir uns auf Anhieb gut verstanden. Wir machten von nun an einige Aktivitäten gemeinsam. Auch lernte ich speziell jemanden kennen, der in dem Hostel schon seit einiger Zeit wohnte ohen Miete zu zahlen, aber auch nur als Springer in diesem Laden arbeitete. Er macht mir schöne Augen, begleitete uns zu ein paar Ausflügen und ich lernte einiges von ihm. Ein Verhältnis ging ich nicht mit ihm ein (nur, um Gerüchten vorzubeugen. Aber als Europäerin hat man halt eine ganz eigene Anziehungskraft ...).

Am ersten Abend im Hostel gingen meine Freundin und ich alleine auf die Suche nach einem Konzert. Wir erfuhren, dass es dazu ein paar Möglichkeiten gab und gingen zu einigen Bars. Da wir aber knapp bei Kasse waren, wollten wir keinen Eintritt zahlen. Bei unserer Suche bemerkten wir irgendwann Musik, die uns gefiel und aus einem Haus kam. Wir näherten uns und standen vor einer Gittertür, hinter der wir eine Party vorfanden. Man ließ uns ein und wir drehten eine Runde. Wir wussten nicht so richtig, wo wir gelandet waren und fragten nach. Man sagte uns, es sei ein Kulturzentrum. Als wir zum Bierausschank kamen, stellten wir fest, dass das ein Zimmer mit Bett und Möbeln war. Dann erklärte man uns, dass dort ein paar Leute wohnten, aber viele kulturelle Tätigkeiten zusammen ausführten. Das war interessant. Außerdem handelte es sich eher um eine Geburtstagsparty. Da wir schonmal da waren, unterhielten wir uns mit ein paar Leuten, gingen in den Konzertraum, wo es sehr laut war, weswegen die Tür zum Rest der Party geschlossen gehalten wurde. Nach einer Weile verließen wir die Party auch wieder und machten uns zum Hostel auf.

Am nächsten Tag war Samstag und wir wollten den Stadtteil La Boca entdecken, wo es viele bunte Häuser gab. Mein Freund aus dem Hostel begleitete uns als wir mit den Holländern loszogen. Das Wetter war eher schlecht: Regen und Wind. Dem trotzten wir und in La Boca, das ein armes Arbeiterviertel ist, in dem auch viel Tango getanzt wird, sahen wir uns die bunten Häuser an. Hier hat in alten Zeiten ein reicher Reeder gewohnt, der viele Schiffe und ein paar Teile des Hafens besaß. Er hat immer die Schiffsfarbe, die übrig blieb, und das überschüssige Baumaterial an die Leute aus La Boca verteilt. Deshalb haben sie hier so bunte Häuser, die aus allem Möglichen zusammengebaut sind. In La Boca ist auch das Fußballstadion, dass wir allerdings nicht sahen, da man uns sagte, dass die Straße die dort hinführt gefährlich sei.

Wir setzten uns in ein sehr touristisches Cafe und bezahlten einen sehr teuren Kaffee. Danach fuhren wir zum Hostel zurück. Hier führte uns Christian noch in einen Laden, wo man sehr leckere Empanadas erstehen konnte. An diesem Abend gingen wir nicht mehr aus.

Am nächsten Tag war Sonntag, Markttag in San Telmo. Da das Wetter immernoch regnerisch, kalt und windig war, beschlossen wir eine Museumstour zu machen. Wir gingen die Strasse Defensa hoch, wo ein Trödelmarkt war. Neben dem Rosa Rathaus auf dem Plaza de Mayo war das Bicentenario, ein Museum in dem man eine Zusammenfassung der argentinischen Geschichte ansehen/ anhören konnte. Nach dieser Einführung, die auf spanisch gehalten war, gingen wir ins Rosa Haus, in dem wir eine Führung mitmachten. Das Highlight war die Aussicht von dem Balkon, wo schon Evita und alle Präsidenten dem argentinischen Volk zugewunken hatten.


Auf dieser Führung trafen wir eine andere Deutsche, die aus meiner Heimatstadt kam. Es stellte sich heraus, dass sie auf derselben Schule war wie ich und, dass sie eine Klasse über mir gewesen war. Mit ihr gingen wir einen Kaffee trinken in einem sehr gemütlichen Cafe in San Telmo. Sie erzählte uns von ihrer Reise undngab uns ein paar Tipps.

Am nächsten Tag war das Wetter immernoch schlecht. Wir besuchten den Stadtteil Palermo, der uns eigentlich garnichts gab, da der Park geschlossen war und die Bars uns nicht interessierten. Wir sahen die berühmte Blume von Palermo, eine riesige Metallblume, die sich wohl eigentlich nach der Sonne richtet und öffnet und schließt je nach Tageszeit, aber sie war kaputt. Danach sehen wir uns noch den Friedhof an, auf dem Evita begraben liegt. Es waren lauter Mausoleen, die den Friedhof wie eine Mini-Stadt aussehen ließen.

Nun mussten wir aber zurück, da wir am Abend einen Bus nach Posadas, einer Stadt weiter nördlich in Argentinien nehmen wollten. Wir verabschiedeten uns von den Holländern und Christian und fuhren ab.

Nach einer Nachtfahrt von 10 Stunden kamen wir in Posadas an. Der Ort gefiehl uns. Es war eine Stadt mit 2 Hostels. Wir checkten uns in dem ersten ein und lernten quasi direkt Emiliano kennen. Emiliano kommt aus Neuquin, eine Stadt in Patagonien. Wir gingen zusammen was essen, wobei Emiliano nichts aß, da er sich davon erholen musste, dass er zuviele Leute geheilt hatte. Emiliano ist ein Schamane. Er kann die Geister von Leuten sehen und daran erkennen, ob Menschen gut oder schlecht sind. Und er kann die Dämonen von Leuten töten. Das strengt ihn an, weshalb er viel Ruhe braucht. Emiliano erzählte uns viel über sich, seine Arbeit und sein Leben den ganzen Tag lang. Er ludt uns ein, mit ihm in den Dschungel zu fahren zu einer Freundin von ihm, die dort ein Haus hat. Dort stehen auch Bungalows, da sie dort ihr eigenes Öko-Tourismusprojekt hat. Wir waren interessiert und er sagte, er würde es organisieren. Wir verbrachten den Tag mit ihm. Am nächsten Tag fuhren wir nach San Ignazio, einem Ort, wo eine Jesuitenmission gewesen war. Wir machten ein Führung mit und der Führer erzählte uns die Geschichte der Jesuiten. Dass sie sich dort etabliert hatten, obwohl sie eine andere Wirtschaftsform und politisches System hatten als die Guaraní, die Ureinwohner. Sie kamen aber gut miteinander aus, da die Jesuiten die Guaraní nicht gleich versklavten, wie es die Spanier taten, als sie Argentinien eroberten. Die Jesuiten nahmen die gesellshaftliche Organisation der Guaraní ernst, integrierten aber auch eigene Elemtente, sodass ein gesellschaftliches und politisches System entstand, dass beide Kulturen respektierte. Trotzdem war klar, dass die Jesuiten die Oberhand behielten. Nach ein paar Jahrhunderten wurden die Jesuiten von den Spaniern ausgestoßen und mussten ihr Land verlassen. Die Spanier eroberten die ehemals jesuitischen Gebiete und behandelten die Guaraníes, wie sie sie immer behandelten: sie beuteten ihre Arbeitskraft aus.

Am Abend trafen wir wieder auf Emiliano, der uns sagte, dass der Tripp organisiert sei. Am nächsten Morgen trafen wir uns um 7 Uhr mit Stella, der Besitzerin des Waldstücks und der Hauses. Sie nahm uns mit in den Wald. Das Haus war unglaublich schön, der Wald war traumhaft und die Leute, die dort arbeiteten, nett.

Wir freundeten uns ein bisschen mit ihnen an und meine Freundin half ihnen in der Küche. Zum Mittagessen wurden 30 Kinder und ihre Betreuer erwartet. Es gab Hähnchen, das in einem kleinen Steinofen gebacken wurde mit Kartoffelpüree und Salat. Die Kinder kamen und aßen und Stella lud uns auch zum Essen ein. Am Nachmittag machten wir uns auf, den Wald zu erkunden. Es war wunderschön. Wir erreichten einen Aussichtspunkt, von dem aus wir ein riesigen Waldstück weiter unten anschauen konnten. Es war herrlich. Da es in Argentinien Frühling war, blühten alle Bäume und einige hatten rosa Blüten. Wir schauten eine ganze Weile diesen Ausblick an und gingen dann weiter hinauf in den Wald. Die Artenvielfalt ist einfach viel größer als in deutschen Wäldern.

Als wir zurückkamen fanden wir schon fast das Abendessen vor. Es waren Hamburger, selbst gemacht, für jedes Kind mindestens einer. Das Fleisch wurde auf dem Grill zubereitet.

Für mich gab es dann Hamburger ohne Fleisch aber mit Käse vom Grill.

Nach dem Abendessen saßen wir noch gemeinsam um einen Tisch herum und unterhielten uns. Emiliano klärte uns über die Bedeutungen von Farben auf. Als wir nach draußen gingen, fanden wir einen unglaublich schönen Sternenhimmel vor. So voll und faszinierend schön. Keiner von uns kannte irgendwelche Sternbilder außer dem großen und dem kleinen Wagen und dem Gürtel des Orion. Man sah die Milchstraße sehr gut und an einer anderen Stelle sahen wir viele Sternschnuppen. Es war traumhaft. Eines der Dinge, die ich mir vor der Reise vorgenommen hatte, war, einen Sternenhimmel zu sehen, von einer dunklen Stelle aus. Das war uns hiermit gelungen.

Am nächsten Morgen fuhr Stella uns nach Santa Anna, wo wir einen Bus nach Iguazu nahmen. Wir suchen uns das Hostel Marco Polo aus. Es war recht groß, doch die Schlafräume hatten nur 6 Betten. Es gab auch einen Pool und einen großen Kochbereich. Alle Schlafsääle führten zu einem großen Garten hinaus, der das Herz des Hostels darstellte. Hier wuchsen viele verschiedene Pflanzen, Sträucher und Bäume. In diesem Hostel trafen wir auch die Holländer wieder, die wir in Buenos Aires kennengelernt hatten. Sie zeigten uns eine 24h-Bäckerei gleich um die Ecke, die ein sehr leckeres Angebot aufwies.

In diesem Hostel waren noch andere sehr interessante Leute. Am ersten Tag machten wir nicht viel, da es schon Nachmittag war, als wir ankamen. So konnten wir uns mit den anderen Gästen und den Mitarbeitern anfreunden. Abends gab es eine große Zusammenkunft, wir kochten Pasta und es floss Alkohol. Da dieser Tag ein Samstag war, beschlossen wir in einen Club, auch Boliche genannt, zu gehen. Wir gingen mit einer Gruppe von 10 Leuten los. Der Club hieß Casanova. Die Musik haute keinen so richtig um, da wir aber so viele waren, hatten wir trotzdem unseren Spaß.

Am nächsten Morgen dann machten wir uns auf, die argentinische Seite von den Iguazu-Wasserfällen anzusehen. Wir teilten uns ein Taxi mit einem spanischen Kollegen, den wir im Hostel kennengelernt hatten. Er hatte einen Plan und führte uns über das Gelände. Auch sah er auf die Uhr, wann denn unsere Abenteurer-Tour losgehen würde. Unsre Abenteurer Tour war ein Boot-Trip unter die Wasserfälle. Es sprengte zwar ein wenig unser Budget, aber man lebt ja schließlich nur einmal. Als wir an dem Treffpunkt ankamen, war der Wagen, der uns abholen wollte, schon weg. Ein paar Mitarbeiter des Parkes holten ihn über Funk zurück und so konnte unsere kleine Dschungeltour losgehen. Es war ein offener Wagen, eine Mischung aus Pick-Up und Panorama Bus, in dem uns eine Mitarbeiterin des Parkes einen Überblick über die Flora und Fauna des Waldes gab. Besonders hob sie den Palmito hervor, eine Palmenart, die als Delikatesse gilt. Man kann die Blätter oder den Stamm essen.

Als wir am Steg ankamen, bekamen wir von anderen, die die Tour vor uns gemacht hatten, ihre Plastik-Regenjacken geschenkt. Wir wurden mit Schwimmwesten ausgestatten und suchten uns einen Platz in dem voll besetzten Speed-Boat. Die Tour konnte losgehen. Wir fuhren High-Speed zu einem Teil des Flusses, an dem schon einige Wasserfälle runtergingen und von wo aus man die Garganta del Diablo, den Teufelsrachen, also die höchsten Wasserfälle des Parkes, die aber auf brasilianischer Seite liegen, sehen konnte. Man gab uns die Möglichkeit, Fotos zu machen. Dann fuhren wir an eine andere Stelle der Wasserfälle, wo man die argentinische Seite von unten bestaunen konnte. Es gab wieder Zeit zum Fotografieren und dann ging es los: Wir wurden aufgefordert, all unsere Habseligkeiten in den zuvor ausgehändigten, wasserdichten Beuteln zu verstauen. Die Bootsmänner zogen ihre Regenjacken an, setzten die Kaputzen auf und ab geht die Post: Wir fuhren unter den Wasserfall. Eine Dusche für alle. Das konnte man nicht mehr genießen, da man die Augen zum Schutz zumachen musste. Ich weiss also nicht, wie es unter den Wasserfällen aussieht, aber ich weiß, dass sie eine unheimliche Kraft haben. Angefeuert von einem Kameramann des Schiffs forderten wir eine Wiederholung und fuhren nochmal unter den Wasserfällen hindurch. Nach dieser Dusche fuhren wir zu unserem ersten Aussichtspunkt zurück, wo wir nochmal unter einem anderen Wasserfall duschten. So war sichergestellt, dass wirklich alle nass waren.

Wir legten an und verließen die Haupt-Wasserfälle. Auf dem Weg nach oben fanden wir noch einige vor, einer schöner als der andere. Als wir oben ankamen, wechselten wir unsere Kleidung auf der Toilette und gingen zum Ausgang. Gut, dass wir im Hostel vorher die Holländer getroffen hatte: Sie hatten uns schonmal vorgewarnt, sodass wir Wechselkleidung mitnahmen. Nach unserer Ankunft im Hostel verbrachten wir noch einen angenehmen Abend, bei selbstgemachten Hamburgern mit verschiedenen anderen Hostel-Gästen.

Am nächsten Tag wollten wir nach Ciudad del Este fahren, eine Grenzstadt in Paraguay. Es war warm in Iguazu, sehr warm und wir hatten keine Plan, wann wir abfahren wollten, wir wussten nur, dass.

Also gingen wir spazieren, in der Mittagshitze gingen wir mit dem Spanier zum Dreiländer-Eck: Argentinien, Paraguay, Brasilien. Die Länder werden von 2 Flüssen getrennt, die an dem Punkt abzweigen, sodass die Grenzen zwischen den drei Ländern mit einem Fluss markiert sind. Es war sehr heiß und wir beschlossen zurückzulaufen.

Als wir am Hostel ankamen, gingen wir zum Busbahnhof um ein Ticket nach Ciudad des Este zu bekommen. Als wir dies taten stellten wir fest, dass schon eine Viertelstunde später ein Bus abfuhr. So entschieden wir dann spontan, diesen Bus zu nehmen. Wir liefen ins Hostel, nahmen unsere Sachen, verabschiedeten uns von Emiliano, der versprach, uns in Machu Picchu zu treffen und stiegen in den Bus.

Auf der Fahrt würden wir 2 Grenzen überqueren: Zunächst die Brasilianische und dann die nach Paraguay. An der Grenze zu Brasilien stiegen alle Businsaßen aus. Es waren hauptsächlich ärmere Paraguayaner, die in Argentinien vor Allem Mehl gekauft hatten, weil es dort grad wegen des schwachen Kurses des argentinischen Pesos so billig ist. Es waren Grundnahrungsmittel, die sie mitnahmen, keine Luxusgüter.

An der Grenze zu Brasilien also holten wir uns den Ausreisestempel aus Argentinien. Ein Zollbeamter prüfte den Inhalt des Busses, sah aber davon ab, für die ausgeführten Produkte einen weitere Steuer zu erheben. In Brasilien mussten wir nicht durch das Migrationsbüro, da unsere Fahrt uns direkt nach Paraguay führen würde.

Was ab der Grenze zu Paraguay geschah, könnt ihr im nächsten Kapitel nachlesen.

Saludos

 

PS: Ich wollte euch eigentlich wunderschöne Bilder zur Verfügung stellen, aber der Computer streickt. ich versuche es später nochmal :)


 


Pictures

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