KAMBOTSCHA - Siem Reap

April 19, 2011 - Siem Reap, Cambodia

Hallo zusammen

Nun bin ich (Cecile) mal wieder dran meine Hirnzellen ein bisschen anzustrengen und einen Bericht zu schreiben!

Die Weiterfahrt von don det in Laos bei den 4'000 Inseln startete am Morgen um 08.00 Uhr mit der Faehre aufs Festland. Dort mussten wir wieder mal warten (was wir in diesem Tag hauptsaechlich taten!) auf unseren V.I.P Bus, was immer das heissen mag. Als der Bus kam draengten sich wie immer alle Touristen in den Bus um einen Sitzplatz zu ergattern. Martin und ich machten es jeweils so, dass er das Gepaeck unten in dem Bus verstaute und ich mich so schnell wie moeglich um einen Sitzplatz kuemmerte. Denn aus unseren Erfahrungen sind die Busse immer ueberfuellt und es hat meistens zu wenig Sitzplaetze. In diesem Fall hatten alle Glueck und konnten gemuetlich sitzen. Wir fuhren mit diesem Bus ca. 1 Stunde bis an die Grenze Kambotscha. Dort mussten alle aussteigen, denn es faehrt nie ein Bus ueber die Grenze. Die Grenze selber war einfach eine gerade Strasse im Niemandsland. Wieder draengten sich alle Touristen an den Ausreiseschalter welche eine einfache Baragge mit einem Schalter darstellte. Nach einer weiteren halben Stunde hatten auch wir den Ausreisestempel von Laos im Pass und weiter gings zu Fuss der Strasse entlang zur naechsten Baragge. Dort machten sie einen Gesundheitscheck in dem sie einen Ohrfiebermesser nicht ins Ohr, sondern einfach ans Gesicht hielten um Temperatur zu messen. Meine Temperatur betrug 35,2. Ich denke, dass so jeder auch noch so kranke nach Kambotscha einreisen kann :-)! Weiter ging es wieder in bei sonnigen heissen 35 Grad der Strasse entlang zur naechsten Baragge wo wir unser Visum ausfuellen mussten und den Stempel fuer Kambotscha bekamen. Nach einer weiteren Stunde hatten wir endlich diese Formalitaeten hinter uns und auf der kambotschanischen Seite erwarteten uns bereits sehr freundliche Verkaueferinnen die kalte Getraenke und zu essen anbieteten. Unser Bus stand schon in der Sonne bereit, aber oh schreck, dieser Bus war noch kleiner als dieser der uns an die Grenze gebracht hatte. Das heisst wieder um den Platz kaempfen! Der Fahrer bestellte sich erst mal was zu essen und das Business funktioniert so, dass auch jeder einzelne Tourist, sei es aus langeweile oder Durst etwas kaufte oder ass.  Nach einer weiteren Stunde bei wirklich unertraeglicher Hitze (auch im Schatten) machte sich der Fahrer langsam auf Richtung Bus und alle Touristen stuermten ihm hinterher. Dann fragte er vor dem Bus wer nach Siem Reap und wer nach Phnom Pen wolle. Ca. 10 Leute wollten nach Phnom Pen und da kam zum Glueck auch schon ein Minibus der diese Leute mitnahm und die restlichen Touristen alle im Bus einen Platz fanden. Der Fahrer startete den Motor und somit die Klimaanlage und alle schnauften auf. So jetzt konnte es weitergehen. Aber was war das? Der Motor wurde wieder ausgeschaltet und somit auch die Klimaanalage und der Fahrer stieg aus ohne Erklaerung! Wir alle schauten uns verwundert an und da es innert kuerze im Bus heiss wie in einer Sauna wurde, stiegen eine nach dem anderen wieder aus dem Bus da schlicht und einfach die Hitze im Bus nicht auszuhalten war. Wir erfuhren dann vom Fahrer der sich wieder etwas zu trinken im Schatten bestellte, dass 2 Sitzplaetze frei waren und wir warten mussten bis zwei weitere Touristen nach Siem Reap wollten um ja keinen Geldverlust zu haben!!! Das hiess fuer uns eine weitere Stunde warten! Als dann endlich neue Touristen die Grenze ueberquerten konnen wir wieder in den Bus steigen aber oh weh! Es waren nicht 2 Touristen mehr sonder ca. 6 und noch ca. 6 Einheimsche dazugekommen. Es wurden in der Gangmitte des Busses kleine Stuehlchen aufgestellt und die armen neuen Ankoemmlinge musste die Weiterfahrt so bezwingen was vor allem von den Touristen lautstark bepfiffen und reklamiert wurde. Auch sie haben ein V.I.P Ticket gekauft und gleich viel bezahlt wie wir. Irgendwann wurde dann trotz Einwaende und laustarken Auseinandersetztungen die Fahrt endlich fortgesetzt. Mittlerweile war es ca. 16.00 Uhr und wir fuhren bis um 20.00 Uhr in diesem Bus. Dann mussten wir nochmals einen Buswechsel machen auch der hatte wieder zu wenig Plaetze. Martin und ich hatten wirklich immer grosses Glueck und wir konnten immer bequem sitzen. Um Mitternacht kamen wir endlich bei stroemendem Regen in Siem Reap an. Alle waren tot muede und wir wurden irgend an einer Bushaltestelle auf die Strasse gesetzt bei wie gesagt sinnflutartigem Regen! Wie fast ueberall bei Ankuenften standen aber zum Glueck schon kutschenartige Motorradtaxis bereit um die mueden Leute sicher an ein Hotel zu bringen. Diese Taxis sind eigentlich eine Kutsche fuer zwei Leute und vorne haben sie einfach anstatt ein Pferd ein Motorrad dran, sehen sehr witzig aus! Ich stand da so im Regen und ein sehr freundlicher Taxifahrer namens Marc sagte in gut sprechendem Englisch ich solle schnell einsteigen damit ich nicht allzu nass wurde! Martin und er kuemmerten sich dann ums Gepaeck, ganz Chentlemens like (-:! Wie immer hatten wir auch ein Hotel ausgesucht, und wollten dass Marc uns dorthin fuhrt. Er jedoch sagte er habe ein viel schoeneres Hotel fuer nur 15 Dollar die Nacht und es sei im Zentrum. Wir waren zu muede um zu widersprechend und nahmen das Angebot an. Wegen starken Regen war ueberall in der Stadt der Strom ausgefallen und die Fahrt zum Hotel in ueberfluteten Strassen war ein weiteres Abenteuer mit Adrenalinstoss fuer sich.... Auch im Hotel war kein Strom und wir besichtigten unsere Zimmer mit einer Taschenlampe welche wirklich sehr schoen waren mit allem Komfort. Unser netter Fahrer fragte dann noch ob wir mit ihm die Tempel am naechsten Tag anschauen wollen. Wir willigten ein und trafen uns am naechsten Morgen beim Fruehstueck.

In Siem Reap laeuft es so, dass man je nach Zeit, entweder 1,2 oder 3 Tagestouren zu den Templen macht. Jeder mietet dann einen Fahrer der einem von Tempel zu Tempel faehrt und auch ein bisschen was darueber erzaehlt.

Weiter by Martin: Nun wir haben uns halt so einen Driver gemietet der uns eine 2 Tagebesichtigung in einem Tag machen will. ok. Los gehts mit Angkor Wat, der groessten Tempelanlage des Ortes. Es ist so dass in dieser Zeit jeder neue Herrscher einen neuen Palast gebaut hat. Anscheinend muss es ja jegliche Herrscher gegeben haben. Nun in Angkor Wat scheinen sie zu dieser Zeit wohl ein paar Jaehrchen an der Arbeit gewesen zu sein um all die Steinkloetze aufeinander zu stapeln. Aber die Anlage, wie auch alle andern, sind wirklich sehr schoen in die Natur eingepasst mit sehr viel Gruen ueberall. Angkor Wat ist jedoch nunr der Start fuer einen langen Tag. Fuer uns kulturellen Banausen wars nun einfach ein wirklich schoener Spaziergang durch all die Gaenge, Treppen und so weiter. Wer sich mal einen Ferienort aussuchen will ... dies kann ich nun empfehlen!

So ists nun den ganzen Tag gelaufen, von Tempel zu Tempel, jeder auf seine Art anders und schoen, aber sehr anstrengend. Und ueberall die Verkaufer, von sehr jung bis alt, welche irgendwas anzubieten haben, meist fuer einen Dollar. Aber da wir schon alles hatten mussten wie leider ablehnen. Zum Glueck ists gemuetlich gewesen auf dem Taxi zum naechsten Tempel, die Beine haengen lassen und sich den Wind im Haar wehen lassen, hehe.

In Kambotscha hats uns jedoch wirklich sehr gefallen. Die Leute sind sehr froehlich und aufgeweckt, sprechen gut englisch. Irgendwann muessen wir wohl schon nochmals dahin und etwas mehr Zeit da verbringen. Ende gut alles gut, die Zeit draengt und wir muessen nach Bangkok, wo unser Fugzeug nah BALI wartet. Aber an der Thaigrenze wollen sie uns, wie alle andern auch, fast nicht ausreisen lassen. So warten wir etwa 2 Stunden bei sicher fast 40 Grad im Schatten. Zu vorderst in der Reihe lernen wir noch einen Mitarbeiter des Thaikonsuls in Mexiko kennen welcher unseren schweizer Pass entdeckt hat. Es stellt sich raus dass er schon ein paar Mal in der Schweiz war und da sogar Verwandte hat. Aber ist alles egal, das Wichtigste war dass wir in der Hitze ein Pepsi erhalten haben. Hat noch nie besser geschmeckt! Nach dem Zoll noch ein bisschen Warten bis es dann endlich mit einem Minibus weiter gegangen ist. Jedoch nach gut 10 Minuten Fahrt noch einen Platten. Ist jedoch ausser fuer die Nerven kein Problem und so sind wir gegen Abend endlcih in Bangkok angekommen. Gute Dinge dauern halt meist ein wenig laenger!

In Kuerze werdet Ihr dann erfahren was uns in BALI geich von Beginn weg erwartet hat. Bis dann ...

Martin und Cecile


Pictures

Taxi fuer Einheimische
Taxi fuer Touristen
Angkor Wat
Angkor Wat
 
 

2 Comments

Gogo:
April 30, 2011
Jä, schriibä chentet si de scho..... güäti Bricht und super scheeni Fottäli hendr gmacht. Da han ich z'Gfühl, ich sigi ai fascht derbi.. ;-)

Cool, mached witr so und hebets guät.

Liäbi Griäss, Gogo
Tinu:
May 1, 2011
mier hend iich alli i de herze debii! hehe
der naechste bericht folgt bald.

gruess us bali
tinu
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